Pressearchiv

Pressemitteilung des Deutschen Zahnärzte Verbandes DZV e.V. vom 17.03.2015

Erstattungswillkür durch die DKV?!
Immer wieder kam es in der Vergangenheit und kommt es aktuell zu Unstimmigkeiten mit einigen PKVen bei der Abrechnung bestimmter GOZ-Gebühren-Positionen.
Neuerdings wird augenscheinlich eine neue Ebene der Erstattungswillkür von Seiten der DKV beschritten. Von der DKV werden Rückforderungsschreiben von in den vergangenen drei Jahren geleisteten Erstattungen an Kollegen versandt, in denen Honorare aufgrund folgender Punkte zurückgefordert werden:

  1. nach Meinung der DKV zu Unrecht in Zusammenhang mit der 2060, 2080, 2100, 2120 abgerechnete Position „2197“
  2. unberechtigte, da angeblich stereotyp und somit nicht patientenbezogen begründete Steigerungssätze

Diese Aussage und das daraus begründete Verhalten der DKV ist nicht nachvollziehbar und wird von den zahnärztlichen Vertretern mehr als kritisch beurteilt. Hier wird den Zahnärzten unterstellt, sie würden in Rechnung stellen, was an dieser Stelle nicht abrechenbar sei. Die Zahnärzte wollen sich dies nicht weiter gefallen lassen. ...[mehr]

ERFOLGSKAMPAGNE der Nordrheinischen Zahnärzte zur Bürgerversicherung

Über 1 Millionen Patienten in 6500 Praxen erreicht

Die Bundestagswahl hat gezeigt, dass die Mehrheit der Bürger sich für eine Fortsetzung des erfolgreichen und auf Sicherheit bedachten Programmes – somit auch des bisherigen Gesundheitssystems - der Regierung Merkel entschieden hat.

Der Wunsch der nordrheinischen Zahnärzteschaft ihre Patienten durch Aufklärung über Konsequenzen einer Einführung der sogenannten Bürgerversicherung zur „richtigen“ Wahlentscheidung zu leiten, hat Früchte getragen. Mündige Bürger in Nordrhein und Niedersachsen haben sich entschieden- für eine Selbstbestimmung der eigenen Gesundheit. Allerdings ist noch keine verbindliche Aussage zur definitiven Marschrichtung vor der endgültigen Aufstellung der sich konstituierenden Regierung möglich. [mehr lesen als PDF] 

Offener Brief

an den nordrhein-westfälischen Justizminister Herrn Minister Thomas Kutschaty

Sehr geehrter Herr Minister Kutschaty,

als Vorsitzende des Deutschen Zahnärzte Verbandes und Vertreterin meiner zahnärztlichen Kollegenschaft erlaube ich mir, meiner Verwunderung über Ihre in der Rheinischen Post vom 25.06.2014 getroffenen Aussage über die Zahnärzte Ausdruck zu verleihen. (Mit dem Entzug der Fahrerlaubnis könne man in manchen Fällen wirksamer strafen. "Wenn der Zahnarzt sechs Monate seinen Porsche stehen lassen muss, trifft ihn das viel mehr als eine Geldstrafe." Kutschaty kann sich zudem vorstellen, gewaltbereite Fußballfans mit einem "strafbewährten Stadionverbot" zu belegen.)

Zudem verwundert es, dass Zahnärzte, die täglich eine qualifizierte und verantwortungsvolle Arbeit in der Bevölkerung leisten in engem Kontext mit gewaltbereiten Fußballfans und Steuerhinterziehern benannt werden. [mehr lesen als PDF] 

DZV-Strategie zur Vermeidung von Erstattungsproblemen in der PKV

Im Nachgang von zahnärztlichen Behandlungen kommt es immer häufiger seitens der Kostenträger zu Erstattungsproblemen, die von Patienten zuweilen als willkürlich empfunden werden, weil private Krankenversicherer und sonstige Kostenträger wie z.B. Beihilfestellen keine konkreten Zusagen bezüglich der Übernahme von Kosten im Vorfeld machen. Eine ärgerliche Situation wohl für Patienten als auch für die Zahnarztpraxis, da in zunehmendem Maße nach durchgeführter Behandlung Zweifel an der Notwendigkeit der erbrachten Leistungen und an der Angemessenheit der Gebührenhöhe oder der Kosten für Zahntechnik angeführt werden.

Im Interesse aller Beteiligten hat der Deutsche Zahnärzte Verband eine Strategie entwickelt, die schon im Vorfeld der Behandlung Transparenz über den Honorar- Erstattungsanspruch schaffen und damit eine Belastung des Zahnarzt-Patienten-Verhältnisses durch Erstattungsprobleme vermeiden soll. Ziel ist es, einerseits den Patienten in seinem Recht zu unterstützen, eine konkrete und verbindliche Kostenübernahmeerklärung von seiner Versicherung zu erhalten, anderseits soll durch eine Vereinbarung der Gebührenhöhe Honorarsicherheit für die Zahnarztpraxis geschaffen werden. Damit beides ineinander greifen kann, wurden vom DZV entsprechende aufeinander abgestimmte Vereinbarungsformulare entwickelt und zur Verfügung gestellt. [mehr lesen als PDF]

Zusammenfassung: DZV Symposium 2013

Symposium des Deutschen Zahnärzte Verbandes am 10.07.2013

Zusammenassung der DZV-Vorsitzenden, Dr. Angelika Brandl-Naceta

Am Mittwoch, dem 10. Juli 2013, fand im „Park Inn Kaarst" von 14 – 20 Uhr das diesjährige DZV-Symposium „Unternehmen Zahnarztpraxis" statt. Neben den zahlreichen teilnehmenden Kolleginnen und Kollegen aus Nordrhein kamen viele Gäste auch aus anderen Bundesländern zu dieser hochkarätigen Veranstaltung wie Dr. Jobst Carl von der KZV Niedersachsen, ZA Christian Berger, der Präsident des BDIZ EDI aus Kempten, Dr. Lutz Riefenstahl stellvertretender Vorsitzender der ZFN aus Niedersachsen. [mehr lesen als PDF] 

"Unternehmen Zahnarztpraxis": Symposium 2013

„Unternehmen Zahnarztpraxis“: Deutscher Zahnärzte Verband lädt zum Symposium am 10. Juli 2013
Spannendes Know-how rund um die profitable Praxis – Lernerlebnis mit 30 Experten

Bergisch Gladbach, 28. Mai 2013. Der Deutsche Zahnärzte Verband e.V. (DZV) veranstaltet am 10. Juli 2013 in Kaarst ein hochkarätig besetztes Branchensymposium. Rund 30 Experten vermitteln geballtes Fachwissen und neue Aspekte zum „Unternehmen Zahnarztpraxis“. Ein deutschlandweit einzigartiges Lernerlebnis für Zahnärzte und ihre Teams – mit Workshops und Trainings, Podiumsdiskussionen und individuellen Beratungs-Sessions. Mit Spannung erwartet werden auch die Impulsvorträge von Ulrike Flach, Parlamentarische Staatssekretärin, und Zahnarzt Martin Hendges (KZV Nordrhein) zu den wirtschaftlichen Perspektiven der freien Zahnärzteschaft. [mehr lesen als PDF

Studenten und junge Zahnärzte im Deutschen Zahnärzte Verband

Stark durch eine starke Gemeinschaft

Der Deutsche Zahnärzte Verband als Interessenvertretung der Kollegenschaft sieht eine seiner wichtigsten Kernaufgaben in der Begleitung und Unterstützung der Studierenden und der jungen Zahnärztinnen und Zahnärzte auf deren Weg in eine gesicherte berufliche Zukunft.
In einem von vielfältigen anspruchsvollen Tätigkeiten und Anforderungen geprägten beruflichen Umfeld ist es für die jungen Kollegen eingangs schwierig, sich zu orientieren. Aber gerade in dieser Phase der beruflichen und oft auch persönlichen Weichenstellung sind wichtige zukunftsweisende Entscheidungen zu treffen. Hier steht der Deutsche Zahnärzte Verband mit einem zuverlässigen und erfahrenen Kompetenznetzwerk hilfreich zur Seite. Die Zahnmedizin stellt heute aufgrund modernster Technologien und innovativer Entwicklungen ein äußerst interessantes und vielfältiges Berufsfeld dar. Bei fundierter Planung kann in diesem die Realisierung einer erfüllenden Work-Life-Balance erfolgen. [...mehr lesen als PDF] 

Zahnmedizin 2013 – im Kontext der Bundestagswahlen

Die Wahlen in Niedersachsen dürfen als Trendmesser der Bundestagswahlen betrachtet werden. Es wird wohl zu einem Machtwechsel in der Landesregierung kommen. Hier kündigt sich durch erhebliche Verschiebungen zugunsten Rot-Grün eine mögliche Regierungswende auch in der Bundesregierung an. Dies würde eine folgenschwere Veränderung im Gesundheitswesen mit sich bringen. Die „Bürgerversicherung“ steht auf der Agenda einer „ Rot-Grünen-Koalition“ mit dem Versprechen von mehr sozialer und wirtschaftlicher Gerechtigkeit. Allerdings würde dies einschneidende Systemänderungen im privatärztlichen und –zahnärztlichen Bereich mit sich bringen, welche massive finanzielle und wirtschaftliche Umstrukturierungen im Versicherungswesen und für die Ärzte bedeuten würde. Wobei es verschiedene angedachte Modelle der Bürgerversicherung gibt und die derzeit befragten Politiker keine Antworten auf konkrete Fragen geben können. [...mehr lesen als PDF]

Ruinöser Preiskampf geht uns alle an!

Die Rahmenbedingungen zahnärztlicher Behandlung in Deutschland unterliegen seit einiger Zeit einem kontinuierlichen Strukturwandel. Durch Liberalisierungen auf europäischer Ebene wurde verstärkter Wettbewerb im zahnärztlichen und ärztlichen Bereich gefördert. Damit einher ging die Öffnung des bis dahin geltenden Werbeverbotes für Ärzte und Zahnärzte. In den alten Bundesländern werden bezogen auf alle Praxen mittlerweile mehr als 50 Prozent aller Einkünfte nicht mehr über die Kassenzahnärztliche Vereinigung (KZV) vereinnahmt. [...mehr lesen als PDF] 

Jenseits der guten Sitten

Honorarverhandlungen oder Amoklauf?

Hannover, 29. August 2012 · Es ist legitim, wenn die Gesetzlichen Krankenkassen über Honorare hart verhandeln. Dabei darf man nicht jedes Wort auf die Goldwaage legen. Die Qualität und Diktion der vom Spitzenverband der GKV in letzter Zeit fließbandmäßig veröffentlichten Auftrags-Studien belegt allerdings deutlich, dass deren Sinn ausschließlich in der öffentlichen Diffamierung der „Vertragspartner“ und letztlich eines ganzen Berufsstandes liegt. Neben schlechter Arbeit, Abzockerei und überhöhter Honorarforderung werden Verdächtigungen abgesondert, die unmittelbar an der Linie zur Verleumdung verlaufen. [...mehr lesen als PDF] 

"Pressemitteilung des DZV: Mehr als 80 Prozent der Tarifsysteme der PKV leisten weniger als die gesetzliche Krankenversicherung"

Mit Befremden hat der Vorstand des Deutschen Zahnärzte Verbandes die Ergebnisse der Studie des Kieler Gesundheitsökonomen Thomas Drabinski und der Frankfurter Beratungsfirma PremiumCircle, über die der "Spiegel" in seiner aktuellen Ausgabe berichtet, zur Kenntnis genommen. Als Fazit der Studie ergibt sich, dass mehr als 80 Prozent der Tarifsysteme der PKV weniger leisten als die gesetzliche Krankenversicherung. [...mehr lesen als PDF] 

Pressemitteilung des DZV zur Mitgliederversammlung mit Neuwahlen des Vorstandes

Dr. Angelika Brandl-Naceta neue Vorsitzende des Deutschen Zahnärzte Verbandes

Am 23. Mai 2012 hatte der Deutsche Zahnärzte Verband ins Hotel Park Inn Düsseldorf-Kaarst zur diesjährigen ordentlichen Mitgliederversammlung eingeladen.

Martin Hendges, der Ehrenvorsitzende des DZV und stellvertretende Vorsitzende der KZV gab in einem interessanten und packenden Impulsreferat einen umfassenden Überblick über die derzeitig wichtigsten aktuellen Themen aus der Politik und der KZV. Das Auditorium folgte gespannt den Ausführungen Hendges, der über seine KZV-Arbeit auf Landes-und Bundesebene referierte. [...mehr lesen als PDF] 

Pressemitteilung des DZV zum Positionspapier des GKV-Spitzenverbandes

Wenn sich die Mundgesundheit in Deutschland in Bezug auf die Karies gemäß wissenschaftlicher Studien wesentlich verbessert hat, die Menschen ihre eigenen Zähne immer länger behalten und die Zahl der völlig Zahnlosen kontinuierlich zurückgeht, ist das ein Erfolg der Prophylaxeorientierung in der zahnärztlichen Behandlung. Die Verbesserung von Behandlungsmethoden und –materialien ist der fortschreitenden wissenschaftlichen Entwicklung und der verbesserten Ausbildung der Zahnärzte zu verdanken. Die finanzielle Honorierung prophylaxeorientierter und damit zahnerhaltender Behandlungsmethoden schafft ohne Zweifel sinnvolle Anreize in diese Richtung. [...mehr lesen als PDF] 

Stellungnahme zur Stern-ERGO-Studie

Titelgeschichte des Magazins „Stern“ vom 08.12.2011 zum Thema Qualität der Erstuntersuchung und Therapievorschläge in deutschen Zahnarztpraxen.

In einer nicht repräsentativen Studie des „Stern“ in Zusammenarbeit mit der ERGO Versicherungsgruppe wurde die Untersuchung und Beratung in deutschen Zahnarztpraxen bewertet. Die Studieninitiatoren weisen selbst darauf hin, dass die Studie als nicht repräsentativ einzustufen ist. In dem Artikel wird auch von Seiten der Versicherungsgruppe die Schlussfolgerung gezogen, dass in dem Ergebnis eine Ursache für mögliche Tarifanpassungen zu sehen ist. [...mehr lesen als PDF] 

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