Presse

Pressemitteilung des Deutschen Zahnärzte Verbandes DZV e.V. zur Mitgliederversammlung und zum Symposium „Praxisgründung Praxisabgabe Praxisübernehme“ am 21.06.2017

Handlungs- und Gestaltungsspielräume für Regionalinitiativen und den DZV im Kontext der gesundheitspolitischen Entwicklungen

DZV-Kompetenzzentrum
„Praxisgründung Praxisabgabe Praxisübernehme“

Mitgliederversammlung 2017 des Deutschen Zahnärzte Verbandes e.V. am 21. Juni 2017 in Kaarst

Die ordentliche Mitgliederversammlung 2017 des Deutschen Zahnärzte Verbandes e.V. fand in diesem Jahr innerhalb einer Rahmenveranstaltung in Kaarst statt. Das DZV-Symposium „Praxisgründung, Praxisabgabe, Praxisübernahme“ als Start-Up zum DZV-Kompetenzzentrum„ Praxisgründung, Praxisabgabe, Praxisübernahme“ zeigte klar die Intention des DZV e.V. auf, seine Mitglieder und die zahnärztlichen Kollegen aus der Sicht und mit dem Verständnis der Zahnärzte zu unterstützen und zu fördern.

Das DZV-Symposium wurde bei strahlendem Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen durch die Vorsitzende Dr. Angelika Brandl-Naceta eröffnet. In ihrer Rede ging sie ausführlich auf die derzeitige Situation des zahnärztlichen Berufsstandes ein, die sich sowohl aus den gesundheitspolitischen Rahmenbedingungen als auch aus einem Wandel in den Zielen der Gesellschaft bezüglich der Work-Life-Balance ergibt. Bestehende zahnärztliche Praxen werden heute immer häufiger geschlossen - ohne eine Perspektive für die Mitarbeiter und Patienten dieser Praxis. [mehr lesen als PDF]

Pressemeldung der Kassenzahnärztlichen Vereinigung Niedersachsen (KZVN) vom 22.11.2016

Die Vertragszahnärzte in Niedersachsen haben ihr neues Parlament gewählt
Die Gruppe Zahnärzte für Niedersachsen (ZfN) bleibt stärkste Fraktion

Die Vertragszahnärztinnen und Vertragszahnärzte in Niedersachsen haben ein neues Parlament, die Vertreterversammlung der Kassenzahnärztlichen Vereinigung Niedersachsen (KZVN), für die Legislaturperiode  2017 – 2022 gewählt.
Die Gruppe „Zahnärzte für Niedersachsen e. V. (ZfN)“ bleibt unter Zugewinn stärkste Fraktion in der Vertreterversammlung (VV) der KZVN.

Dabei haben 3.380 Vertragszahnärztinnen und Vertragszahnärzte von ihrem Wahlrecht Gebrauch gemacht. Das entspricht einer Teilnahme von 56,4 % der wahlberechtigten Mitglieder der KZVN.
Die „Zahnärzte für Niedersachsen e. V. (ZfN)“ haben bei dieser Wahl gegenüber der vorangegangenen VV-Wahl 3 Sitze hinzugewonnen und bilden mit 29 Sitzen erneut die stärkste Gruppe im Zahnärzteparlament. Die Gruppe „Freier Verband Deutscher Zahnärzte e. V. (FVDZ), Landesverband Niedersachsen“, konnte bei der Wahl 21 Sitze erringen.

„Das deutliche Wahlergebnis bestätigt die bisherige Politik der KZVN“, stellt der noch amtierende Vorstandsvorsitzende Dr. Jobst-W. Carl fest.

„Wir freuen uns über dieses Wahlergebnis, hätten uns aber eine noch etwas höhere Wahlbeteiligung gewünscht“ – ergänzt Dr. Thomas Nels, stellvertretender Vorsitzender der KZVN, der sich im kommenden Jahr zur Wiederwahl stellt. „Besonders erfreulich ist aus meiner Sicht auch der faire Wahlkampf zwischen FVDZ und ZfN. Dieser Umstand erleichtert die anstehende Sacharbeit der zukünftigen Vertreterversammlung, die im Rahmen der konstituierenden Sitzung am 21. Januar 2017 ihre Arbeit aufnehmen und aus ihrer Mitte den zukünftigen dreiköpfigen Vorstand wählen wird“.

Kassenzahnärztliche Vereinigung Niedersachsen (KZVN)
Zeißstr. 11 / 30519 Hannover
Elke Steenblock-Dralle (Referat Öffentlichkeitsarbeit)
Tel. 0511 8405-430
E-Mail: info@kzvn.de / Internet: www.kzvn.de

Pressekontakt:
Dr. Michael Loewener, Pressesprecher
Tel.: 05130 953035 / E-Mail: m.loewener@gmx.de

 

Pressemeldung der Vereinigung der Hochschullehrer für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde vom 10.11.2016

Am 10.11.2016 fand im Vorfeld des Deutschen Zahnärztetages auch die Hauptversammlung der VHZMK statt, die letztmalig von Herrn Prof. Schlagenhauf (Universität Würzburg) als Präsident geleitet wurde. Bereits 2014 wurde sein Nachfolger von den VHZMK-Mitgliedern gewählt: Herr Prof. Luthardt von der Universität Ulm.

Er übernahm somit direkt nach der Hauptversammlung das Präsidentenamt der VHZMK und wird dieses für die nächsten zwei Jahre begleiten. Auf der diesjährigen Hauptversammlung wurde auch bereits sein Nachfolger gewählt, der ab 11/2018 die Amtsgeschäfte übernehmen wird: Herr Prof. Sader von der Universität Frankfurt. Die Schatzmeisterin Frau Prof. Jung (Universität Freiburg) wurde im Amt bestätigt. Zum neuen Generalsekretär der VHZMK wurde Herr Dr. Zenthöfer (Universität Heidelberg) gewählt. Er löst damit Herrn Prof. Schmitter (Universität Würzburg) im Amt ab.

PD Dr. Andreas Zenthöfer
Generalsekretär
Poliklinik für Zahnärztliche Prothetik
Universitätsklinikum Heidelberg
Im Neuenheimer Feld 400
62120 Heidelberg
Telefon: 06221-56-38061
e-mail: andreas.zenthoefer@med.uniheidelberg.de
Homepage: www.vhzmk.de

Pressemeldung des Deutschen Arbeitskreis für Zahnheilkunde (DAZ) e. V. vom 26.10.2016

Böser Lobbyismus vs sinnvolle Zusammenarbeit
DAZ-Stellungnahme zu Zeit-Artikel „Die Mogelpackung“

In „Die Zeit“, Ausgabe vom 20.10. 2016, findet sich ein Artikel, in dem an mehreren Beispielen der fragwürdige bis unanständige Versuch durch Industrieverbände und Firmen, Gesundheitsaufklärung für ihre Zwecke zu ge-/missbrauchen, angeprangert wird.

Der Deutsche Arbeitskreis für Zahnheilkunde (DAZ) ruft zur Differenzierung auf.

Wenn die Verbreitung von Halbwahrheiten oder Desinformationen gesponsert wird, um die Verkaufszahlen bestimmter Produkte (evtl. schädlicher) zu erhöhen, ist das verwerflich.

Anders ist ein Vorteil für eine Firma zu beurteilen, der aus einem echten Gesundheitsnutzen eines Produktes gezogen werden kann. Das kann in gewisser Weise für die in dem Artikel erwähnte Unterstützung einer Selbsthilfegruppe durch Pharmafirmen zur Durchsetzung der Anerkennung des Schmerzes als Krankheit gelten. Es gilt eindeutig für die Verbreitung der Kunde von dem Gesundheitsnutzen angemessener Fluoridierungsmaßnahmen in Bezug auf die Kariesprävention. Die Salzfluoridierung ist eine hervorragende Form der Breitenversorgung mit Fluorid wie auch mit Jodat. Dass eine Salzfirma davon profitiert, ein fluoridiertes / jodiertes Salz auf den Markt zu bringen, ist in keiner Weise anstößig, sondern sogar wünschenswert. Durch den Verzehr besseren Salzes wird der Salzkonsum insgesamt nicht verändert (er ist in den letzten Jahren sogar zurückgegangen). Damit ist das Sponsoring einer Salzfirma für gute Gesundheitsaufklärung nicht zu beanstanden – auch wenn Eigennützigkeit unterstellt werden kann. Auch muss es Gesundheitsinitiativen zugestanden werden, dass sie sich die Mittel für ihre Arbeit bei interessierten Firmen besorgen.

Davon sorgfältig zu unterscheiden sind Marketinginitiativen und politischer Lobbyismus der Industrie, die auf Gesundheitsthemen surfen und mit einseitiger Propaganda die Konsumfreudigkeit der Verbraucher und die Willfährigkeit der Gesetzgeber befördern.

Dr. Celina Schätze, DAZ-Vorsitzende, celina.schaetze@web.de
Deutscher Arbeitskreis für Zahnheilkunde (DAZ)
Kaiserdamm 97, 14057 Berlin
Tel: 030-302 30 10, Fax: 030-325 56 10
Mail: kontakt@daz-web.de, Internet: www.daz-forum.org

Pressemeldung des Verbund für Angewandte Hygiene e.V. vom 13.10.2016

Desinfektionsmittel-Liste des VAH 2016 erschienen
Bonn, 13. Oktober 2016. Die Desinfektionsmittel-Kommission im VAH hat die aktualisierte und vollständig überarbeitete und ergänzte VAH-Liste für 2016 veröffentlicht. In dieser Liste sind mehr als 1200  AH-zertifizierte Verfahren für die prophylaktische Desinfektion enthalten. Die VAH-Liste ist die Basis für die Auswahl von verlässlich wirksamen chemischen Desinfektionsverfahren in allen Bereichen, in denen eine Desinfektion zur Prävention der Übertragung von Infektionskrankheiten bzw. humanpathogenen Krankheitserregern erforderlich ist. [mehr lesen als PDF]

 

Pressemeldung des Deutschen Arbeitskreis für Zahnheilkunde (DAZ) e. V. vom 28.09.2016

Der Technizismus endet spätestens zur Alterszahnheilkunde
DAZ fordert eine stärker ärztliche Orientierung der zahnärztlichen Behandlung

Der Deutsche Arbeitskreis für Zahnheilkunde (DAZ) beschäftigte sich auf seiner diesjährigen Herbsttagung mit dem Thema Alterszahnheilkunde. Prof. Dr. Bernd Wöstmann aus Gießen gab in seinem entsprechenden Vortrag einen Überblick über die bei der Behandlung alter und sehr alter Patienten zu berücksichtigenden Besonderheiten in Bezug auf Ansprache, Umgang, Planung, Behandlung und Nachsorge. Er stellte auch dar, wie wenig Bereitschaft – wohl wegen eines zu geringen Bewusstseins – in der Gesellschaft und damit auch in der Politik vorhanden ist, die für eine angemessene Versorgung der alternden Gesellschaft erforderlichen Ressourcen zur Verfügung zu stellen.
Aus der expliziten Darstellung der Defizite in der Behandlung alter Menschen wurde überdeutlich, dass in diesem Bereich allgemein verbreitete Fehler in der Haltung zur Zahnheilkunde besonders deutlich werden. Kommunikationslosigkeit, fehlenden persönliche Arzt-Patientenbeziehung, Technizismus und Machbarkeitswahn sind auch für gesunde Erwachsene ein Problem, bei vulnerablen Patienten sind diese Unärztlichkeiten katastrophal für die Versorgung.
Der DAZ fordert, die Betreuungsorientierung und die ärztliche Haltung in der zahnärztlichen Behandlung zu stärken. Dafür sollten bereits die Studierenden in diesem Geist angeleitet werden und der standespolitische Diskurs zum zahnärztlichen Selbstverständnis sollte sich kritisch mit den erkennbaren Fehlentwicklungen in eben diesem Selbstverständnis beschäftigen.


Dr. Celina Schätze, DAZ-Vorsitzende, celina.schaetze@web.de
Deutscher Arbeitskreis für Zahnheilkunde (DAZ)
Kaiserdamm 97, 14057 Berlin
Tel: 030-302 30 10, Fax: 030-325 56 10
Mail: kontakt@daz-web.de, Internet: www.daz-forum.org

Pressemitteilung des Deutschen Zahnärzte Verbandes DZV e.V. zur Mitgliederversammlung am 15.06.2016

Die ordentliche Mitgliederversammlung 2016 des DZV e. V., des Deutschen Zahnärzte Verbandes e.V. fand am 15. Juni 2015 in Köln statt. Nach der Eröffnung durch die Vorsitzende Dr. Angelika Brandl-Naceta stimmte der Ehrenvorsitzenden des DZV und stellvertretende Vorsitzende der KZV Nordrhein Martin Hendges mit seinem umfassenden und äußerst interessanten Impulsvortrag Freiberuflichkeit - Wie frei sind wir wirklich? „Auswirkungen von staatlichen Reglementierungen, Eingriffen und Kontrollen auf die Qualität und den Preis der vertrags- und privatzahnärztlichen Versorgung – wie stellt sich der Berufsstand auf?“ die zahlreichen Gäste aus Standespolitik und Kooperationen des Deutschen Zahnärzte Verbandes auf die nachfolgenden Themen und Inhalte ein. [mehr lesen als PDF]

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